TEXTE

Elena schreibt seit frühester Jugend Songs.

Die hier zu lesenden Texte sind zwischen den Jahren 2001 und 2017 entstanden.

Es sind jene songtexte, welche aktuell mit Bittersüßes Gift auf die bühne gebracht werden.

Wir wünschen Euch viel Spaß.

 

 

 

01. TIEFSCHLAF
02. WAHRHAFTIG UND SCHÖN
03. DER KÖRPER SCHREIT: "PROTEST"
04. VERBALE BEWEISE
05. TRICK
06. MIT JEDEM TAG
07. MEINE GESTIK ARTET AUS
08. UM ZU BEWEISEN
09. LIEBESLUDER
10. NICHT VIEL
11. HERR SCHRÖDER

12. OB DU NOCH MANCHMAL

13. FALSCHER BESTER FREUND

14. BERLIN BLEIBT BERLIN

01. Tiefschlaf

Sie haben so oft gesagt, Du wärst für nichts zu gebrauchen,
bis Du nicht mehr zu gebrauchen warst.
Sie haben so oft gesagt, dass Du unfähig wärst,
bis Du tatsächlich nicht mehr fähig warst.

 

Du hast so oft gehört, Du sollst Dich ja hinten anstell’n,
bis Du Dir selbst den letzten Platz reserviert hast.
Du hast so oft gehört, Du sollst Dich ja nicht beschweren,
bis Du Dich tatsächlich nicht mehr gewehrt hast.

 

Wo ist Dein selbstbewusstes Lächeln?
Dein Trotz und Deine Wut?
Deine Würde, Dein Stolz?
Dein Lebensmut?
Alles nur im Schlaf, weck es auf,
nur versteckt, lass es raus.

 

Bist Du so weit unten, kann’s nur aufwärts geh’n –
fang‘ endlich an die Dinge neu zu sehn.
Bleib nicht steh’n – fang‘ an zu rennen –
könntest Du nur ein Stück von dem was ich in Dir seh‘,
auch in Dir erkennen...

 

Dir wurde so oft erzählt, hier wär‘ kein Platz für Dich,
bis das Abseits Dein Zuhause war.
Dir wurde so oft erzählt, dass Du ein Niemand wärst,
bis Du selber geglaubt hast, es wär‘ wirklich wahr.

 

Wo ist Dein selbstbewusstes Lächeln?
Dein Trotz und Deine Wut?
Deine Würde, Dein Stolz?
Dein Lebensmut?
Alles nur im Schlaf, weck es auf,
nur versteckt, lass es raus.

 

Bist Du so weit unten, kann’s nur aufwärts geh’n –
fang‘ endlich an die Dinge neu zu sehn.
Bleib nicht steh’n – fang‘ an zu rennen –
könntest Du nur ein Stück von dem was ich in Dir seh‘,
auch in Dir erkennen...

02. Wahrhaftig und schön



Du hast mein Herz in der Hand, pass gut darauf auf –
es ist zerbeult und zerschrammt und trägt Narben zu Hauf!
Schlägt gerade schneller wegen dir, und öffnet dir die Tür zu mir!
Ist nur ‚ne Frage der Zeit, bis meine Rüstung fällt,
denn bei dir brauch ich sie nicht – ist nur nicht leicht abzulegen,
was mich bisher gerettet hat, wenn jeder neben mir fällt.

Ich weiß du wirst mir nichts tun ich spür' es so genau –
selten fühlte sich, etwas so richtig an!

Ich kann uns beide schon seh’n, wahrhaftig und schön –
wann bist du endlich ganz da?
Ich kann uns beide schon seh’n – wahrhaftig und schön
wann werden wir endlich wahr?

Du hast mein Herz in der Hand, behüte es gut -
es hat die Zweifel verbannt, schlägt hoffnungsvoll voller Mut.
Und soviel schneller wegen dir – die Tür steht offen, komm zu mir!
War nur ‚ne Frage der Zeit, bis meine Rüstung fällt,
denn bei dir brauch ich sie nicht – es fiel nur nicht leicht, abzulegen,
was mich bisher gerettet hat, wenn jeder neben mir fällt.

Doch du wirst mir nichts tun, ich spür es so genau –
Selten fühlte sich, etwas so richtig an,
wie Du in meinen Arm.

Ich kann uns beide schon seh’n, wahrhaftig und schön –
wann bist du endlich ganz da?
Ich kann uns beide schon seh’n – wahrhaftig und schön
wann werden wir endlich wahr?


Ich kann uns beide schon seh’n, wahrhaftig und schön –
wann bist du endlich ganz da?
Ich kann uns beide schon seh’n – wahrhaftig und schön -
wann werden wir endlich wahr?


Wann werden wir endlich wahr?


Wann werden wir endlich wahr?

03. Der Körper schreit: "Protest"

Mein Gesicht trägt noch die Spuren
einer viel zu kurzen Nacht
und mein Körper rebelliert- (Jawohl!)
ich hab’ das schon zu oft gemacht!
Viel zu viele Zigaretten, (scheiß Drogen!)
in viel zu kurzer Zeit-
„Was für ein schöner Tag zum Aufhör’n!“,
hör’ ich wie die Lunge schreit. (Hör gut zu!)

Auch meine Leber musste leider,
ich hab’ sie schon so oft gestresst- (Oh ja!)
sie ist weiß Gott nicht zu beneiden- (Neeee!)
ein letztes Glas, weil man doch nichts verkommen lässt.
Wahrscheinlich war der Preis zu human- (Ausrede)
oder die Gesellschafft zu gut, (Das auch!)
nur fehlt mir heute leider jeder Elan,
ich trage noch zu viele Spuren der Nacht in meinem Blut.

Es ist das Jungsein, was mich alt aussehen lässt
und mein Gesicht hält Nächte wie diese mit jeder Falte fest.
Es ist das Jungsein was mich alt aussehen lässt
und der Körper schreit: „Protest!“

Mein Bett,
hab ich zum Schlafen kaum besucht. (War schon schön!)
Wie oft hab’ ich mich so wie jetzt,
innerlich am nächsten Tag dafür verflucht.
Weil ich nun auf Arbeit steh’- (Masochist!)
totmüde und nach gar nichts ausseh’-
ich könnte jetzt Besserung zu geloben,
wüsste ich nicht genau, es wär’ gelogen!

Es ist das Jungsein, was mich alt aussehen lässt
und mein Gesicht hält Nächte wie diese mit jeder Falte fest.
Es ist das Jungsein was mich alt aussehen lässt
und der Körper schreit: „Protest!“

Es ist das Jungsein, was mich alt aussehen lässt
und mein Gesicht hält Nächte wie diese mit jeder Falte fest.
Es ist das Jungsein was mich alt aussehen lässt
und der Körper schreit: „Protest!“

04. Verbale Beweise

Komm' doch mal aus Dir raus -
lass mal was von Dir hör'n;
will uns're Nachbarn auf Kriegsfuß
weil wir die Ruhe störn...

Es ist alles ganz leicht,
lass Dich einfach mal fall'n -
denk nicht mehr drüber nach,
dass die Wände hier schall'n!

Bist Du zu leise?
Oder ich zu laut?
Verbale Beweise
geh'n mir unter die Haut!
Lauter… oh lauter...
lauter schöne Töne in mein Ohr!

Lass Dich einfach mal geh'n,
oh ich hör' Dich so gern,
diese Nacht gehört uns
und der Morgen ist fern!

Die schwarze Liste der Nachbarn,
ja wir führen sie an.
Das ist es allemal wert,
solang' ich Dich hören kann!

Bist Du zu leise?
Oder ich zu laut?
Verbale Beweise
geh'n mir unter die Haut!
Lauter… oh lauter...
lauter schöne Töne in mein Ohr!

Bist Du zu leise?
Oder ich zu laut?
Verbale Beweise
geh'n mir unter die Haut!
Lauter… oh lauter...
lauter schöne Töne in mein Ohr!

Lauter… oh lauter...
lauter schöne Töne in mein Ohr!

Lauter… oh lauter...
lauter schöne Töne in mein Ohr!

In - mein - Ohr.

05. Trick

Du gibst Dich abgeklärt und sicher – Du hast alles fest im Griff.
Vergisst auch nie mir zu versichern, dass alles gut ist wie es ist.
Du hast so lang dafür geprobt, dass Dein Lächeln auch besteht,
wenn auch alles in Dir tobt, niemand erkennt, wie es Dir wirklich geht.

Du wirfst Dein Lachen in den Raum und zeigst Dein fröhlichstes Gesicht,
versprühst hier so viel Selbstvertrau’n und alles, alles schaut auf Dich.
Du hast so lang dafür geprobt, dass Dein Lächeln auch besteht,
noch in der allergrößten Not, niemand erkennt wie es Dir wirklich geht.

Doch ich kenne diesen Trick
und ich kenne das Gefühl:
Ständig unter Feuer aber alles bleibt kühl.
Oh ich kenne diesen Blick
jeden Deiner Dämon‘
und die Ungeheuer
die vor Dir troh’n.

Oh ich kenne diesen Blick
und ich kenne das Gefühl:
Ständig unter Feuer aber alles bleibt kühl.
Oh ich kenne diesen Trick
jeden Deiner Dämon‘
und die Ungeheuer die vor Dir troh’n.

Betont lässig rauchst Du Deine Zigarette
Dein aufrechter Gang macht Deine Tarnung fast perfekt.
Mit Leichtigkeit versetzt Du in Euphorie
mit Deinem Lachen, welches ansteckt.
Die starke Schulter zum Anleh'n, ist stets in Gebrauch
und auf Dein offenes Ohr kommt man gerne zurück.
Du bist für jedermann da der jemanden braucht
doch bist Du auch für Dich da?

Doch ich kenne diesen Trick
und ich kenne das Gefühl:
Ständig unter Feuer aber alles bleibt kühl.
Oh ich kenne diesen Blick
jeden Deiner Dämon‘
und die Ungeheuer
die vor Dir troh’n.

Oh ich kenne diesen Blick
und ich kenne das Gefühl:
Ständig unter Feuer aber alles bleibt kühl.
Oh ich kenne diesen Trick
jeden Deiner Dämon‘
und die Ungeheuer die vor Dir troh’n.

06. Mit jedem Tag

Sag wie viel ist genug ?

Wie viel kann ein Mensch ertragen wenn er kämpft?

Und wie viel kann man verzeih’n

ohne sich zu verlier’n und sich selbst zu kastein?

Bis wohin zeigt man Größe ab wann macht man sich klein,

ab wann bringt Egoismus als Schutzpatron ein?

Wo ist der Punkt letzten Endes erreicht,

an dem man sich eingesteht,

man ist viel zu weich und hat sich selbst auf’s Kreuz gelegt?

Mit jedem Schritt zu Dir…

 

Mit jedem Schritt zu Dir,

entfern’ ich mich mehr von mir;

wenn wir uns einig sind, dann in Einem:

Wir brauchen uns nicht - bis sehr

und verlier’n uns dabei,

auf seltsamste Weise…

Jeden Tag mehr; Du oder ich –

einer verliert… den Ander’n oder sich.

 

Sag wie viel ist genug?

Wann wird Kompromiss zu Selbstbetrug?

Und wieviel erträgt Dein Gemüt,

wenn von Hoffnung genährt es sich ehrlich bemüht?

Wann wandelt sich Güte in Verrat an sich selbst,

bis wohin ist es gut, dass Du an Dich hältst?

Wo ist der Punkt letzten Endes erreicht,

an dem man sich eingesteht,

man ist viel zu weich und hat sich selbst auf’s Kreuz gelegt?

Mit jedem Schritt zu Dir…

                      

Mit jedem Schritt zu Dir,

entfern’ ich mich mehr von mir;

wenn wir uns einig sind, dann in Einem:

Wir brauchen uns nicht - bis sehr

und verlier’n uns dabei,

auf seltsamste Weise…

Jeden Tag mehr; Du oder ich –

einer verliert… den Ander’n oder sich.

 

Jeden Tag mehr, jeden Tag mehr,

jeden Tag mehr – Du oder ich –

einer verliert – den Ander’n oder sich –

mit jedem Tag mehr – Du oder ich –

einer verliert – den Ander’n oder sich!

07. Meine gestik artet aus

Und ich geb‘ mich viel zu cool,
bist Du in meiner Nähe!
Fänd‘ mich ganz sicher arrogant,
wenn ich mich selber sehe!
Mein sonst so wortgewandter Mund
redet nur noch wirre Sachen,
bis er gänzlich dann verstummt,
um’s nicht noch schlimmer zu machen...

Meine Gestik artet aus,
will ich dir was erzähl’n,
ich red‘ mit Händen und mit Füßen,
weil gerad‘ dann die Worte fehl’n –
ich kann nur begrüßen,
dass Dir nie die Themen ausgeh’n.

Mein Kopf ist plötzlich leer,
treff‘ ich mit Dir zusammen!
Ich kann mich nicht dagegen wehr’n
und bin total befangen!
Mein Stammeln um den heißen Brei,
wirkt bestimmt mehr als verdächtig;
meine Zunge schwer wie Blei –
der deutschen Sprache nicht mehr mächtig!

Meine Gestik artet aus,
will ich dir was erzähl’n,
ich red‘ mit Händen und mit Füßen,
weil gerad‘ dann die Worte fehl’n –
ich kann es wirklich nur begrüßen,
dass Dir nie die Themen ausgeh’n.

Meine Gestik artet aus,
will ich dir was erzähl’n,
ich red‘ mit Händen und mit Füßen,
weil gerad‘ dann die Worte fehl’n –
ich kann es wirklich nur begrüßen,
dass Dir nie die Themen ausgeh’n.
...artet aus!!!
 

08. Um zu beweisen

Meine Träume sind nicht deine-
seh' die Welt mit ander’n Augen,
was uns’re Freunde alle ahnten,
wollt ich lange Zeit nicht glauben.
Wollte immer retten,
was wahrscheinlich niemals da war-
Wenn es all die andern sagten,
war für mich von all dem nichts wahr.

 

Verschließ die Augen, stell mich taub –
stell mich mitten in den Wind,
nur um mir und der Welt zu beweisen,
dass er mich nicht zu Boden zwingt.
Verschließ die Augen, stell mich taub,
schwimm gegen den Strom um jeden Preis-
nur um mir und der Welt zu beweisen,
dass er mich nicht nach unten reißt!

 

Meine Wege sind nicht Deine-
will ganz woanders hin als du,
wir konnten’s lange übersehen-
hielten uns die Ohren zu.
Wolltest immer retten,
was wahrscheinlich niemals da war-
Wenn es dir die Ander'n sagten,
war für dich von all dem nichts wahr.

 

Verschließt die Augen, stellst dich taub,
stellst dich mitten in den Wind,
nur um dir und der Welt zu beweisen,
dass er dich nicht zu Boden zwingt.
verschließt die Augen, stellst dich taub,
schwimmst gegen den Strom um jeden Preis,
nur um dir und der Welt zu beweisen,
dass er dich nicht nach unten reißt.

 

Wir verschlossen die Augen und stellten uns taub,
stellten uns mitten in den Wind,
nur um uns und der Welt zu beweisen,
dass er uns nicht zu Boden zwingt.
Wir verschlossen die Augen und stellten uns taub,
immer gegen den Strom um jeden Preis,
nur um uns und der Welt zu beweisen,
dass er uns nicht nach unten reißt.

09. Liebesluder

Du willst mich in den Wahnsinn treiben –
warum sonst lässt du mich leiden,
bis ich den Verstand verlier',
Liebesluder – sag es mir!

Wirst niemals

meine Sehnsucht still’n -
ich hab verlor’n den eig’nen Will’n.
Ich bin wie Wachs in deiner Hand,
Liebesluder –

machst mich krank!

 

Stößt mir Messer

in den Leib –
keine dieser Wunden heilt
und sagst doch:

“Ich liebe Dich!“ -
Liebesluder – töte mich...

 

Liebesluder mach mich kalt –

mit purer Herzgewalt –
Liebesluder töte mich - und sag dabei:

„Ich liebe Dich!“

 

Du willst mich in den Wahnsinn treiben -
warum sonst willst du mir zeigen,
wie grausam Liebe sein kann,
Liebesluder – sag wie lang,
muss ich noch warten

auf mein Glück -
gib mir nur ein kleines Stück,
von dem, wonach mein Herz verlangt -
Liebesluder –

machst mich krank.

 

In deinem Blick

liegt die Verführung,
mein Körper schreit nach deiner Berührung,
kann nicht mehr warten,

will nur Dich –
Liebesluder – töte mich...

 

Liebesluder mach mich kalt –

mit purer Herzgewalt –
Liebesluder töte mich - und sag dabei:

„Ich liebe Dich!“

 

Liebesluder mach mich kalt –

mit purer Herzgewalt –
Liebesluder töte mich - und sag dabei:

„Ich liebe Dich!“

10. Nicht viel

Ich bin süchtig
nach deinen Worten-
auch wenn du nie mit mir sprichst.
Ich bin süchtig
nach deiner Nähe,
auch wenn du nie bei mir bist.

Meine Sehnsucht
war für lange Zeit verreist,
jetzt ist sie wieder hier
und mein Gefühl entgleist.

Verzehr mich nach dir,
ich will dich so sehr,
Du scheinst so hell
in dieser Dunkelheit,
ich will gar NICHT VIEL,
ich will gar nicht mehr,
nur ein kleines Stück
von deiner Aufmerksamkeit.

Ich bin süchtig,
nach deiner Wärme-
auch wenn es in dir kalt bleibt,
ich bin süchtig
nach deiner Neugier,
auch wenn sie dich nicht zu mir treibt.

Du holst das Beste aus mir raus,
auch wenn du es nicht weißt,
wie ahnungslos und blind,
du mich aus meinem Alltag reißt.

Verzehr mich nach dir,
ich will dich so sehr,
oh öffne die Tür, zu deiner Welt-
lass mich rein,
ich will gar NICHT VIEL,
ich will gar nicht mehr,
nur ein winziger Teil
von deinem Leben sein.

11. Herr Schröder

Er schaut mich an mit seinen funkelgrünen Augen -
vorwurfsvolle Blicke treffen mich.
Hat mich den ganzen Tag umgarnt in seiner Zielsetzung getarnt -     
auch ER will nur DAS EINE sicherlich.

 

Fast bettelnd sein Begehren, heut Nacht neben mir zu liegen
doch an der Schlafzimmertür war Endstation.
Hat sich so zuckersüß bemüht, seinen Willen durchzukriegen,
doch so sehr ich Ihn auch mag:

Ein paar Grenzen gibt es schon.

 

Wahrscheinlich ist es Liebe -
doch ist das jetzt Grund genug,
mein Bett mit ihm zu teil‘n?
Meine Sympathie für ihn ist groß;
eben nur nicht grenzenlos -
ich schlaf auch heute Nacht allein.

 

Er versteht es sehr gekonnt mich zu manipulieren -
zugeben bin ich schon verfall‘n.
Wie oft bin aufgrund dieser funkelgrünen Augen
auf Maschen jene welche reingefall‘n.

 

Er versuchts um jeden Preis, jede Nacht vor meiner Tür
und lernt doch nichts dazu.
Immer auf der Suche nach diesem ultimativen

Liebesbeweis und gibt nicht Ruh.
Ich halt das für zu eng - und er mich zu streng.

 

Wahrscheinlich ist es Liebe -
doch ist das jetzt Grund genug,
mein Bett mit ihm zu teil‘n?
Meine Sympathie für ihn ist groß;
eben nur nicht grenzenlos -
ich schlaf auch heute Nacht allein.

 

Er ist ein Traum von einem Mann - diese funkelgrünen Augen -
dieser elegante Gang,wirken durch und durch adrett;
doch all Das ändert nichts daran:
Herr Schröder is‘n Kater! Und der darf nicht in mein Bett!

 

Wahrscheinlich ist es Liebe -
doch ist das jetzt Grund genug,
mein Bett mit ihm zu teil‘n?
Meine Sympathie für ihn ist groß;
eben nur nicht grenzenlos -
ich schlaf auch heute Nacht allein.

 

Ich hab‘ versucht mich zu erklär‘n, das mit uns Beiden wird zu eng;
doch er will einfach nicht hör‘n und hält mich immer noch für streng.
Er schaut mich an mit diesem vorwurfsvollen Blick -
doch Herr Schröder bleibt ein Kater und der darf nicht in mein Bett.

12. Ob Du noch manchmal

Ich versuch‘ mich zu erinnern,  
wer wir früher einmal war‘n...                                         
"Früher" ist noch gar nicht mal lang her.
Wir war‘n ein Herz und eine Seele -
harte Schale, weicher Kern;
war‘n uns so nah,
wie heute fern.

 

Ich frag‘ mich      
ob Du noch manchmal zu mir hochsiehst,               
wenn Du an meinem Fenster vorbei gehst.
In der Hoffnung mich zu seh‘n,
um Deine Sehnsucht zu still‘n!?
Ich frag‘ mich
ob Du noch manchmal bei mir anrufst
und wenn ich rangeh‘ einfach schweigst!?
Nur um mal wieder meine Stimme zu hören,     
mich fragen lässt, wer dran ist           
und einfach stumm bleibst...

 

Es ist Anfang Dezember,
der Himmel sieht aus, als würd‘ es gleich schnei‘n...
Die Kälte beisst - ich bin allein.
Ich dachte die Jahre hätten uns zusammengeschweisst...
Jetzt weiß ich, das ein „Egal was auch passiert“
zwar gut klingt
doch noch lange nichts heißt.

 

Ich frag‘ mich      
ob Du noch manchmal zu mir hochsiehst,               
wenn Du an meinem Fenster vorbei gehst.
In der Hoffnung mich zu seh‘n,
um Deine Sehnsucht zu still‘n!?
Ich frag‘ mich
ob Du noch manchmal bei mir anrufst
und wenn ich rangeh‘ einfach schweigst!?
Nur um mal wieder meine Stimme zu hören,     
mich fragen lässt, wer dran ist           
und einfach stumm bleibst...

 

Ich frag‘ mich      
ob Du noch manchmal zu mir hochsiehst,               
wenn Du an meinem Fenster vorbei gehst.
In der Hoffnung mich zu seh‘n,
um Deine Sehnsucht zu still‘n!?
Ich frag‘ mich
ob Du noch manchmal bei mir anrufst
und wenn ich rangeh‘ einfach schweigst!?
Nur um mal wieder meine Stimme zu hören,     
mich fragen lässt, wer dran ist           
und einfach stumm bleibst...

 

 

13. Falscher bester freund

Er lässt Dich über Leichen geh’n –
blindlings zerstör’n,
bildest Dir ein noch klar zu seh’n,
doch er leitet längst Dein Hirn, ist nur ne,
ist nur ne Frage der Zeit
bis auch die letzte Hemmung fällt,
denn egal was jetzt passiert,
er lässt Dich glauben Du wärst Held –
unantastbar stehst Du jetzt vor mir...!

 

Wann hast Du angefang’ aufzuhör’n,
der Mensch der Du gerad’ bist
kann nicht zu mir gehör’n –
denn uns verbindet nichts –
nur das was war – doch nichts was ist!
Wann hast Du angefang’ aufzuhör’n,
zu sein wer Du bist
und systematisch zu zerstör’n
was mir so lieb und teuer ist!?

 

All die Wut, all den angestauten Frust
jagst Du zu pfeilgespitzten Worten
den Falschen in die Brust, du hast den,
Du hast den Teufel im Blut
und so vermischt sich Freund und Feind –
ich hab Dich schon so oft verflucht –
doch viel öfter schon beweint!
Unantastbar stehst Du jetzt vor mir...!

 

Ich hab’ so gern von Dir erzählt,
voller Stolz und Dankbarkeit –
warst mein Sinnbild von Charakter –
hab’ mich gern mit Dir gezeigt!
Und ich frag’ mich wann es anfing’
dass Dein falscher bester Freund
Dich in den Abendstunden auffing’,
da wo and’re schon geträumt.
Trefft Euch jetzt schon am frühen Morgen
Er verspricht ‚ne heile Welt,
Linderung all Deiner Sorgen,
und des Schmerzes, der Dich quält.
Dass gerade DU auf Ihn hereinfällst,
bleibt mir unverständlich – wisse:
Jedes Ja zu ihm ist ein Nein zu mir –
ohne Kompromisse!


Wann hast Du angefang’ aufzuhör’n,
der Mensch der Du gerad’ bist
kann nicht zu mir gehör’n –
denn uns verbindet nichts –
nur das was war – doch nichts was ist!
Wann hast Du angefang’ aufzuhör’n,
zu sein wer Du bist
und systematisch zu zerstör’n

 

Ich hab’ so gern von Dir erzählt,
voller Stolz und Dankbarkeit –
warst mein Sinnbild von Charakter –
hab’ mich gern mit Dir gezeigt!
Und ich frag’ mich wann es anfing’
dass Dein falscher bester Freund
Dich in den Abendstunden auffing’,
da wo and’re schon geträumt.
Trefft Euch jetzt schon am frühen Morgen
Er verspricht ‚ne heile Welt,
Linderung all Deiner Sorgen,
und des Schmerzes, der Dich quält.
Dass gerade DU auf Ihn hereinfällst,
bleibt mir unverständlich – wisse:
Jedes Ja zu ihm ist ein Nein zu mir –
ohne Kompromisse!

14. Berlin bleibt Berlin

Trauerschleifen zwischen Friedensfahn‘ - sicher uns‘re Stadt ist verletzt;
doch Berlin bleibt Berlin, bunt und liebevoll - religionsübergreifend vernetzt.

Auch hier gibt‘s schwarze Schafe, und auch ein paar braune,

doch die in Regenbogenfarben sind mehr!
Berlin hat vielen Narben, hat trotz allem viel zu geben,
doch uns‘ere Freiheit geben wir niemals her...

 

Uns‘re Stadt strahlt heute heller- steht multikulturell noch zusamm‘ wie zuvor!
Ihr habt das Gegenteil erreicht, denn wir steh‘n alle zusamm‘...

 

...UND SCHREIN:

 

 

Berlin bleibt Berlin! Schmutzig und bunt!
Berlin bleibt Berlin, individuell - und damit gesund!

 

 

Fassungslosigkeit in jedermanns Augen- kein Gott kann das woll‘n.
Egal wie Ihr es nennt, dieses feige Morden, er wird es Euch groll‘n.

Zwischen Trauerkerzen und all den Blumenkränzen,
trotz zugefügter Schmerzen, wollen wir ein‘s ergänzen:
Berlin - bleibt Berlin, vergießt Ihr auch Blut -
uns‘re Freiheit kriegt ihr nie,egal wie weh Ihr uns tut!

 

Uns‘re Stadt strahlt heute heller- steht multikulturell noch zusamm‘ wie zuvor!
Ihr habt das Gegenteil erreicht, denn wir steh‘n alle zusamm‘...

 

UND SCHREI‘N:

 

 

Berlin bleibt Berlin! Schmutzig und bunt!
Berlin bleibt Berlin, individuell - und damit gesund!

 

 

Berlin mein Herz - ich weiß Du schlägst weiter,

und das ist auch gut so!
Bitte bleibt so verrückt, bunt und offen!

Wenn auch getroffen,

wir sind allesamt hier,
um zu zeigen, Berlin gibt seine Freiheit nicht her!

 

 

Denn Berlin bleibt Berlin! Wie man es liebt!
Berlin bleibt Berlin, was auch geschieht!

 

Berlin bleibt Berlin! Schmutzig und bunt! Berlin bleibt Berlin!

 

Berlin bleibt Berlin, individuell - und damit gesund!

 

 

Alle Songtexte unterliegen dem Urheberrecht und dürfen ohne Zustimmung des Rechteinhabers

nicht veröffentlicht und/oder genutzt werden.

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